Katastrophenhilfe

Organisation und Bestände

Um im Katastrophenfall raschmöglichst Hilfe leisten zu können, sind ca. 500 Angehörige des Zivilschutzes Basel-Stadt in einer Task Force, dem Zivilschutz-Katastrophenhilfekorps zusammengefasst, welche innert wenigen Stunden nach Ereigniseintritt zum Einsatz kommen können.

Um eine rasche Alarmierung sicherstellen zu können, ist das Gros der Angehörigen unseres Katastrophenhilfekorps mit einem Pager ausgerüstet.

Einsatzkompetenz

Das Zivilschutz-Katastrophenhilfekorps oder Teile davon werden vom Führungsverantwortlichen des Zivilschutzes aufgeboten und der Lage entsprechend eingesetzt.

Mögliche Aufträge

Um die Koordination mit anderen Diensten zu gewährleisten, werden alle Aufträge über die Katastropheneinsatzleitung erteilt. Mögliche Aufträge sind:

 

  • Unterstützung/Ablösung der Feuerwehren (Logistik, Rettungen aus Trümmern)
  • Aufnahme und Betreuung von Obdach- und Hilflosen (10'000 Personen für max. 2 Wochen)
  • Organisation und Unterbringung von Evakuierten
  • Trinkwasseraufbereitung (in Zusammenarbeit mit den IWB)
  • Verteilung der Jodtabletten an die Bevölkerung
  • Betreuung von Betagten in Alters- und Pflegeheimen
  • Verkehrsregelungen, Absperrungen
  • Wiederinstandstellungs- und Retablierungsarbeiten

    usw.

Aus- und Weiterbildung

Grundsätzlich absolviert jeder Angehörige des Zivilschutz-Katastrophenhilfekorps, wie alle anderen Zivilschutzangehörigen, die vorgeschriebenen Grund-, Fach- und Kaderkurse.

Fahrzeuge

Um die Mobilität sicherstellen zu können, verfügt das Katastrophenhilfekorps über diverse Fahrzeuge. So unter anderem über 18 allradgetriebene Transportfahrzeuge mit entsprechenden Anhängern für die Unterstützungskompanien.

Die Mobilität und Autonomie des Katastrophenhilfekorps Basel-Stadt erlauben Einsätze in der ganzen Schweiz sowie im benachbarten Ausland.


 

 

 
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