 |  Geräumiger Liftmotorraum im Uni Spital Basel
 Exaktes Handling der Handbremse
 Fingerspitzengefühl beim Handrad
 Ein anderes Modell einer Handbremse
 Heben der Waldenburgerbahn
 Mit den Hydraulikstempeln können die Räder des Wagons mindestens 20cm aus den Schienen gehoben werden. Wichtig das seitliche Unterbauen!
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Aus den Ferien zurück wurden wir am Montagmorgen informiert wie die Gestaltung der letzen 4 Wochen aussieht. Danach fuhren wir zum Aqua pro Rheno. Dort wurde uns das Basler Kanalnetz erklärt. Zudem bekamen wir eine Präsentation vom AUE und dessen Aufbau. Dieses Amt ist verantwortlich für den Schutz der Umwelt und entscheidet zum Beispiel ob ein Platz ausgehoben werden muss, wenn an diesem Ort z.B. Oel ausgelaufen ist. Anschliessend machten wir noch einen Rundgang durch die Kläranlage. Dort wurde uns gezeigt, wo wir allenfalls Schaum in die Rückhaltebecken einspeisen können die benutzt werden um grosse Mengen Oel, Benzin oder Chemikalien nach einer Havarie auffangen zu können. Am Nachmittag gingen wir ins Kantonsspital, um uns den Liftanlangen zu widmen. Dort wurde uns eine Reihe verschiedener Lifte vorgestellt und uns gezeigt, wie sie bedient werden müssen, wenn sie stecken bleiben. Das Prinzip ist fast immer das Gleiche. Es wird ein Hebel benötigt, um die Bremsen zu lösen und ein Handrad um den Lift zu bewegen, aber es muss jedes Mal herausgefunden werden wo diese Teile installiert werden müssen. Wir gingen auch ins angelegene Parkhaus; dort mussten wir feststellen dass die Platzverhältnisse so klein sind, dass ein Bedienen des Lifts nicht so einfach ist.
Am Dienstag fuhren wir zum Kavernen Kraftwerk in Bad Säckingen. Das ist ein Pumpspeicherkraftwerk, das dort in einem Berg liegt. Nach der Ankunft rüsteten wir uns mit dem BG4 (Kreislauf-Atemschutzgerät) aus, welches uns noch bester Erinnerung war vom 29.1.2008. Wir machten uns auf dem Weg zum Kraftwerk durch einen ca. 1,5km Tunnel. Am Ende kamen wir an ein Tor, das nebenan mit einer Schleuse ausgestattet war durch die wir uns zwängten. Als wir alle drinnen waren, wurde uns die Sicht genommen indem uns die Masken mit einer dunklen Folie abgeklebt wurden. Wir bekamen einen Rettauftrag und eine Wegbeschreibung. Die beiden Trupps machten sich auf Weg. Wir fanden zwei Personen in einem Fluchtstollen. Diesen setzen wir Rettmasken auf und brachten sie in Sicherheit. Wir fanden auch einen „Toten“ in Form von unserem Freddie. Diesen schleppten wir auf der Trage aus dem Tunnel. Im Anschluss wurde uns das Kraftwerk gezeigt und erklärt. Am Nachmittag retablierten wir die Geräte und machten diese wieder einsatzbereit. Es stand noch ein Besuch beim Kantonalen Laboratorium auf dem Programm. Dort wurde uns das Amt erklärt und über welche Kompetenzen sie verfügen. Es dient in erster Linie als Kontrollorgan für den Umgang mit Lebensmittel.
Am Mittwochmorgen rekapitulierten wir in einem Schnelldurchlauf die wichtigsten Punkte beim Atemschutz. Danach sind wir durch unsere Atemschutzstrecke nachdem wir unsere Pressluftatmer in ein „Twinpack“ umgebaut hatten.
Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Waldenburg. Das Thema war Heben der Waldenburgerbahn. Wir wurden unterrichtet über die Ausserbetriebnahme. Wir hoben die Bahn im festen Grund und im Hochgleis mit Schotter an. Danach gab es eine Bergungsaktion. Wir sollten eine Person unter der Bahn einsatzmässig hervor holen.
Am nächsten Tag begaben wir uns zur Wiesenmündung. Wir sollten den Skimmer einsetzen. Es wurden verschiedene Trupps gebildet welche je einen verschiedenen Auftrag bekommen haben zur Installation des Ganzen. Das wichtigste war die Sicherungsleine unterhalb des Einsatzortes; falls jemand ins Wasser fallen sollte, konnte man sich dort festhalten. Nach einer Weile stand das Ganze und aufräumen war angesagt mit anschliessendem retablieren auf der Wache. Das Ziel des Nachmittags war es, die Handhabung des Rettungsbootes vom Löschboot Fürio anzueignen und eine Wassereinspeisung zu machen. Wir machten uns auf den Weg flussaufwärts Richtung Augst. Der Wind peitschte den Fluss auf, weshalb man im Rettungsboot nicht trocken bleiben konnte. Wir benutzten die Schleuse Augst. Ein Stückchen oberhalb war unser Einspeisungspunkt, doch vorher gab es ein Anlegemanöver der anderen Art zu bewerkstelligen. Der Ort war dicht bewaldet und befand sich im steilen Gelände. Danach speisten wir Wasser ein, kontrollierten ob es auch wirklich ankam. Anschliessend fuhren wir zurück.
Am Freitagmorgen sollten wir noch einmal auf den Schlauchbooten das Anlegemanövern und Retten von Personen aus dem Wasser üben. Auch an diesem Tag war es windig, was ein Faktor war, der nicht ausser Acht gelassen werden darf bei solchen Manövern. Mittags gab es eine Einsatzübung. Die Alarmmeldung lautete: Schiff gekentert Personen im Wasser, Auslaufen von Treibstoff. Sofort wurde das Löschboot BL klar gemacht. Das Beiboot wurde geschickt, um die Person aus dem Wasser zu Retten. Auf dem Löschboot wurden Vorbereitungen getroffen, um den ausgelaufenen Treibstoff zu bekämpfen. Das Beiboot hatte die Person schnell gerettet und versorgt und brachte die Person zurück aufs Löschboot. Kurz darauf kamen wir an den Ort des Unglücks. Wir setzten Anker und liessen uns and die seichte Stelle hintreiben. Wir benutzten unseren Kran um das leckgeschlagene Boot an Deck zu hieven. Dann war der Einsatz beendet. Zur Stärkung gab es Brot und Wienerli.
Am Samstagmorgen übten wir anlegen an Wassereinspeisungsorten. Es musste die Wassertiefe mit der Schlaggerte gemessen werden und dem Schiffsführer weitergeleitet werden. Somit haben wir in den letzen zwei Tagen einiges Material und Wissen angewendet, welches wir in der Nautikausbildung gelernt hatten und wurden danach ins Wochenende entlassen.
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