Persönliche Ausrüstung

Die persönliche Ausrüstung ist ein ziviler Dienstleistungsbetrieb mit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kantons Basel-Stadt und zuständig für die Ausrüstung der Armee, des Zivilschutzes und der Kantonspolizei.

Unsere Aufgaben:

  • Bewirtschaftung der persönlichen Ausrüstung von Armee und Kanton
  • Verantwortlich für die Abgabe und Wiederausrüstung
  • Abgabe und Instandhaltung von Jungschützenwaffen
  • Leihwaffen / Kontrolle und Abgabe


Durch unsere bestens ausgebildeten Schneiderinnen werden Sie fachgerecht betreut. Zudem werden Ihre Waffen durch Spezialisten kompetent kontrolliert und repariert.





Schuhe

Opens internal link in current windowHohes, kräftiges Schuhwerk

Opens internal link in current windowAngewöhnungszeit

Opens internal link in current windowBlasen, Entzündungen etc.

Opens internal link in current windowTraining in Vernünftigen Schritten

Opens internal link in current windowZivilschuhe


Warum trägt man im Militärdienst hohes, kräftiges Schuhwerk ?

Ein Grossteil des Militärdienstes verbringen Sie abseits von Strassen und Wegen und dies bei jedem Wetter. Leichte Schuhe wären hier schnell durchnässt und bieten Ihren Füssen auch einen schlechten Halt.

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Angewöhnungszeit

Geben Sie Ihren Füssen eine Chance ! Die Füsse der meisten Leute sind an leichtes, weiches Schuhwerk gewöhnt. Deshalb lassen sie ein abruptes Umsteigen auf härteres und widerständsfähigeres Material nicht so ohne weiteres zu. Sie verlangen eine gewisse Angewöhnungszeit.

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Blasen, Entzündungen etc.

Wie kann ich die berühmt-berüchtigten Blasen, Entzündungen und das Fussbrennen auf Märschen vermeiden ? Tragen Sie in Militärschuhen immer ein Paar saubere Socken. Solche mit gepolsterten Sohlen sind besonders empfehlenswert. Blasen können auch vermieden werden, wenn Sie gefährdete Stellen, wie z.B. die Ferse, mit speziell dafür existierendem Pflaster oder mit Heftpflaster abdecken. Pudern Sie Ihre Füsse vor dem Marsch mit Fusspuder. Achten Sie darauf, dass Sie die Schuhe nicht zu locker schnüren. Vermeiden Sie aber auch Druckstellen, die durch eine zu satte Bindung entstehen. Ziehen Sie keine durchnässten Schuhe und/oder Socken an. Wenn Sie Ihre Füsse täglich waschen, erhöhen Sie deren Widerstandskraft. Benutzen Sie dafür aber nur normale Toilettenseife. Sonst entfetten Sie die Füsse zu stark und weichen sie unnötig auf. Tragen Sie abwechselnd beide Paar Schuhe. Weitere Tips erhalten Sie auch von Personen mit Marscherfahrung. Werten Sie die erhaltenen Informationen jedoch sorgfältig für sich selber aus.

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Training in vernünftigen Schritten

Durch vordienstliches Marschtraining bereiten Sie nicht nur Ihre Füsse genügend vor. Sie bauen auch eine Kondition auf, die vor allem die erste Zeit der Rekrutenschule entscheidend erleichtert. Beginnen Sie mit kurzen Strecken und steigern Sie dann schrittweise sowohl die Tragzeit der Schuhe als auch die Marschdistanz. Sollten Ihre Füsse nach einem Trainingsmarsch schmerzen, behandeln Sie diese mit Fusscrème.

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Zivilschuhe

Was sind felddiensttaugliche Zivilschuhe? Anstelle der Ordonnanzschuhe sind in militärischen Schulen auf den Pflicht- und Leistungsmärschen sowie den dazu notwendigen Angewöhnungsmärschen felddiensttaugliche schwarze Zivilschuhe erlaubt. Die Zivilschuhe müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • Oberleder aus schwerem Rind- oder Kalbleder
  • Schnürung mittels Haken, Ösen oder Reissverschluss
  • Starre Boutpartie als Zehenschutz
  • Griffige Profilsohlen aus vulkanisiertem Gummi oder Gummiersatz
  • Das Gelenk darf bei Belastung nicht durchbiegen

Während der übrigen Arbeit darf ein Rekrut nur die im Dienstbüchlein vermerkten Schuhe tragen. Die Beschaffung felddiensttauglicher Zivilschuhe erfolgt vollständig zu Lasten des Angehörigen der Armee. Auch für die Reparatur und den Ersatz dieser Schuhe werden keine Entschädigungen bezahlt.

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