Im Rahmen einer kleinen Feier im Hof des Zeughauses konnte Regierungsrat Hanspeter Gass vom Lieferanten die 25 neuen Fahrzeuge für den Zivilschutz in Empfang nehmen und sie gleich zur Verfügung der Einsatzkräfte weitergeben. Die Personen- und Materialtransporter sowie Zugfahrzeuge der Marke Mercedes ersetzen die bisherige veraltete Fahrzeugflotte des Zivilschutzes und stellen dessen Mobilität wieder sicher. Der Beschaffung der neuen Fahrzeuge war ein vom Submissionsbüro durchgeführtes Auswahlverfahren vorausgegangen.
Für die Erneuerung der Fahrzeugflotte des Zivilschutzes hatte die Regierung gebundene Ausgaben in der Höhe von 1,45 Millionen Franken ins Budget 2009 aufgenommen und im November zum Vollzug freigegeben.
Der Ersatz der Einsatzfahrzeuge des Zivilschutzes war dringend. Sie alle waren mittlerweile zwischen 14 und 20 Jahre alt und im Unterhalt und Betrieb teuer geworden. Zudem war mit den alten Fahrzeugen die Mobilität der Formationen nicht mehr gegeben, insbesondere jener der ersten Stufe, die gemäss dem Leistungsauftrag der Kantonalen Krisenorganisation innerhalb von wenigen Stunden an einem Schadenplatz zum Einsatz gelangen müssen. Zudem entsprachen die alten Fahrzeuge den geltenden Sicherheitsvorschriften nicht mehr und hatten einen hohen Schadstoffausstoss.
Mit der Erneuerung der Fahrzeugflotte ist das von Regierungsrat Hanspeter Gass initiierte Projekt „Zivilschutz 2010“ weitgehend abgeschlossen. Der Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartementes hatte 2008 eine grundlegende Überprüfung von Organisation und Aufgaben des baselstädtischen Zivilschutzes angeordnet. Dazu formulierte der Kernstab der Kantonalen Krisenorganisation für den Zivilschutz einen Leistungsauftrag. Dieser beinhaltet unter anderem die Unterstützung von Feuerwehr, Polizei, Sanität und weiterer involvierter Organisationen bei einem ausserordentlichen Ereignis wie etwa die Mithilfe bei der Bergung und dem Transport von Verletzten, beim Aufbau und Betrieb der Logistikinfrastruktur, bei der Verkehrsregelung oder etwa bei der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung.
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